Aktuelles

Informationen an Waldbesuchende

Erhöhte Gefahr durch Astabbrüche

Warum ist derzeit besondere Aufmerksamkeit nötig?

Hitze und Trockenheit können die Stabilität von Bäumen und Ästen beeinträchtigen. Die Gefahr von abbrechenden Kronenteilen, umstürzenden Bäumen und weiteren waldtypischen Gefahren ist derzeit erhöht und kann auch längerfristig bestehen bleiben. Daher gilt eine erhöhte Aufmerksamkeit im Wald. Der Wald bleibt ein wichtiger und beliebter Ort für Erholung und Freizeit. Aufgrund der aktuellen Situation ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Die Folgen von Hitze und Trockenheit können zudem über längere Zeit nachwirken. Es besteht allerdings keine flächendeckende, akute Gefahr für Waldbesuchende.

So verhalten Sie sich richtig:

1.     Meiden Sie den Wald bei starkem Wind, Gewitter oder Starkniederschlägen (und dann sicher beim ersten Schnee).

2.     Seien Sie aufmerksam und achten Sie auf Ihre Umgebung. Meiden Sie die Umgebung abgestorbener Bäume oder Bäume mit abgestorbenen Kronenteilen.

3.     Beachten Sie allfällige Warnhinweise und Absperrungen.

4.     Seien Sie sich bewusst, dass nicht alle Gefahren im Wald auf den ersten Blick erkennbar sind.

 

Der St. Galler Forstdienst beobachtet die Situation laufend und beurteilt die Gefahrenlage entsprechend. Flächendeckende, detaillierte Kontrollen sind nicht möglich. Der Wald ist ein Naturraum mit natürlichen Gefahren. Wer sich im Wald aufhält, trägt deshalb auch Verantwortung für die eigene Sicherheit. Weitere Informationen erteilt Ihnen Ihr Regionalförster oder das Kantonsforstamt St.Gallen.

Aufwertungsmassnahmen Andwiler Moos

Aufwertungsmassnahmen Andwiler Moos

Einzelnen Besucherinnen und Besuchern des Andwiler Moos ist vielleicht gegen Ende 2025 aufgefallen, dass schwere Maschinen im Naturschutzgebiet für Baggerarbeiten benutzt wurden. Dies sind Arbeiten im Zuge von gezielten Aufwertungsmassnahmen im Andwiler Moos, um die Feuchtigkeit in den Böden für Flora und Fauna zu optimieren. Die erste Etappe mit diverser Massnahme wurde im 2021/2022 durchgeführt. Der Umsetzungsstart der zweiten Projektetappe zur Verbesserung des Wasserhaushalts im Naturschutzgebiet Andwiler Moos erfolgte im 2025, und das Projekt wird im 2026 abgeschlossen. Vorbereitungsarbeiten wie z.B. die Rodung von Bäumen und Tannen wurden im Frühling 2025 vor der Brutzeit der Vögel durchgeführt. Umbruch des Bodens und die Aussaat der speziellen Blumenwiesenmischung beim Lehmhügel und in den Pufferzonen erfolgte im Mai 2025. Im Dezember 2025 wurden folgende Arbeiten erledigt: Ausbaggern des grossen Weihers, Einbau der Spundwand, sowie die Pflege von bestehenden Gräben. Die weiteren Arbeiten werden anfangs 2026 umgesetzt, wie z.B. Terrainanpassung an definierten Orten, Aufhebung einzelner Gräben sowie die Pflege weiterer Gräben. Am Schnitzelweg beim grossen Biotop sind zwei Informationstafeln angebracht, welche über die Aufwertungsmassnahmen informieren.

Unerlaubtes Betreten des Naturschutzgebietes

Unerlaubtes Betreten des Naturschutzgebietes

Ende November 2025 und anfangs Januar 2026 war es wieder mal soweit und das Andwiler Moos präsentierte sich in weisser Pracht. Leider wird dies jeweils von einzelnen Personen genutzt, um auf eigene Faust zu Fuss, mit Schneeschuhen oder mit den Langlaufskis die Natur zu erkunden. So haben wir festgestellt, dass einzelne Personen deren eigenen Wege auch mitten durch das Naturschutzgebiet aufsuchen. Das Naturschutzgebiet wurde bewusst angelegt, damit Flora und Fauna möglichst nicht vom Menschen gestört wird. Damit soll die Natur nachhaltig geschützt werden. Mit dem Schnee steigt zudem das Risiko, dass vermehrt Personen das Naturschutzgebiet durchschreiten, da bereits vorhandene Spuren zum Nachahmen anreizen.

An einigen Stellen wird mittels Tafeln darauf hingewiesen, dass das Betreten des Naturschutzgebietes nicht erlaubt ist. Wir weisen darauf hin, dass dies über das gesamte Jahr ausnahmslos beachtet werden soll, damit Flora und Fauna geschützt werden kann. Herzlichen Dank fürs berücksichtigen.

Nationaler Tag der Bürgergemeinden - Einweihung neuer Unterstand im Andwiler Moos

Nationaler Tag der Bürgergemeinden - Einweihung neuer Unterstand im Andwiler Moos

Am nationalem Tag der Bürgergemeinden hat die Ortsgemeinde Andwil den neuen Unterstand bei der öffentlichen Feuerstelle im Andwiler Moos feierlich eingeweiht. Rund 100 Besucherinnen und Besucher sind der Einladung gefolgt. Mit Speiss und Trank wurde der wunderschöne Unterstand eingeweiht und es gab die Möglichkeit, die Ortsgemeinde Andwil und deren Aufgaben näher kennen zu lernen.

Der Unterstand wurde durch Lernende an der Gewerbeausstellung G24 in Gossau hergestellt und durch die Ortsgemeinde Andwil finanziert. Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten und Sponsoren

Erfolgreiches Projektende zur Förderung der Amphibien im Andwiler Moos

Mit dem Einbau der grossen Spundwand im Mai 2022 konnte die erste Etappe des Projekts zur Förderung der Amphibien unter Einhaltung des Budgets erfolgreich abgeschlossen werden.

Auf der Infoseite zum Projekt ist der Abschlussbericht ersichtlich.

Allen Beteiligten gebührt ein grosser Dank für den erfolgreichen Abschluss der Etappe 1.

Was ist eine Ortsgemeinde? Was macht eine Ortsgemeinde?

Was ist eine Ortsgemeinde? Was macht eine Ortsgemeinde?

Der Verband der St. Galler Ortsgemeinden hat in den letzten 2 Jahren einen Image Film erstellt, welcher aufzeigt, was eine Ortsgemeinde ist und welche Aufgaben sie erfüllen.

Nehmen Sie sich 13 Minuten Zeit, es lohnt sich! Film ab!

Neues Vogelinventar des Andwiler Moos

Neues Vogelinventar des Andwiler Moos

Die Ortsgemeinde Andwil hat den Ornithologen Bernhard Thoma beauftragt, im 2020/2021 eine neue Erhebung der Vogelarten durchzuführen. Die letzte Erhebung stammt aus dem Jahr 2008.

Bernhard Thoma und seine Frau Rita sind im 2020/2021 an 15 verschiedenen Tagen im Andwiler Moos unterwegs gewesen und haben dabei ihre Sichtungen/Beobachtungen protokolliert.
Als Resultat der Arbeiten steht jetzt der Abschlussbericht inkl. Vergleich mit der letzten Erhebung aus dem Jahr 2008 zur Verfügung. Herzlichen Dank an Bernhard und seine Frau Rita für den sehr spannenden Bericht.

Stöbern Sie im Bericht und machen Sie sich ein Bild der aktuellen Situation als auch über die Veränderungen.

Inventar Vogelarten 2020/2021

Projektstart zur Förderung der Amphibien im Andwiler Moos erfolgt

Projektstart zur Förderung der Amphibien im Andwiler Moos erfolgt

Das Projekt zur Förderung der Amphibien im Andwiler Moos konnte am 18. Oktober 2021 erfolgreich gestartet werden.

Die neue Infoseite gibt Auskunft über die Projektziele als auch deren Baufortschritt.

Sonderwaldreservate und Lebensraumaufwertung

«Waldbiodiversität» – Artikel Mitteilungsblatt - Sonderwaldreservate und Lebensraumaufwertung

In Sonderwaldreservaten wird der Lebensraum für bestimmte Tier- oder Pflanzenarten gezielt verbessert. Aber auch ausserhalb von Waldreservaten werden Waldstandorte mit hohem ökologischen Potenzial aufgewertet.

(Autor: Pascal Gmür, Kantonsforstamt)

Naturwaldreservate und Altholzinseln

"Waldbiodiversität" - Artikel Mitteilungsblatt - Naturwaldreservate und Altholzinseln

Waldreservate sind Hotspots der Biodiversität. Im Kanton St.Gallen sollen bis im Jahr 2030 mindestens 5 Prozent der Waldfläche – rund 3'000 Hektaren Wald – als Naturwaldreservate unter Vertrag stehen. Altholzinseln vernetzen diese Gebiete.

(Autor: Pascal Gmür, Kantonsforstamt)

 

 

Waldränder sind Hotspots der Artenvielfalt

"Waldbiodiversität" – Artikel Mitteilungsblatt - Waldränder

Aufgewertete Waldränder bilden einen ausgezeichneten Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Dabei wird der Wald zu Gunsten von Lichtbaumarten, Sträuchern und der Krautschicht aufgelichtet: Konkret wird Holz geerntet und Biotopbäume sowie genügend Totholz werden stehen gelassen. Im Kanton St.Gallen beträgt die gesamte Waldrandlänge rund 14'000 km. Das Aufwertungspotenzial ist sehr gross.

(Autor: Pascal Gmür, Kantonsforstamt)

aufgewerteter Waldrand   Schwarzdorn Blüte